in Falkensee zuhause

Falkensee und das Havelland in Wort und Bild

Baumwipfelpfad in Beelitz-Heilstätten


Kurzentschlossen fuhren wir am 24. März nach Beelitz-Heilstätten den Baumwipfelpfad zu erkunden und von "oben" auf die Ruinen der ehemaligen Lungenheilstätte zu schauen...

 

 Eingang zum Baumwipfelpfad - Eröffnung am 11.09.2015 -

 

 Turm und Pfad




Per Lift oder Treppen gelangt man auf den 40 m hohen Aussichtsturm.

Fünf Aussichtsplattformen bieten einen fantastischen auf die Bauten und den Park Beelitz-Heilstätten.

Am Fuße des Turmes gibt es einen Spielplatz sowie gastronomische Einrichtungen.

Ein Irrgarten wird noch gebaut.

Der Pfad ist 320 m lang und überquert die Ruinen  in einer Höhe von rd. 21 Meter.

Wipfelpfad - Höhe über dem Gelände 21,6 m - Höhe über NHN (Normalhöhennull): 89,0 m

 

Aussichten

 Rundweg über den Wipfeln - bei voller Belaubung der Bäume ist die Sicht auf die Ruinen stark eingeschränkt

 Blick auf die Ruinen und den Park der

ehemaligen Lungenheilstätte

Chirurgische Gebäude - 1930 eröffnet

Gastronomie

 

ein magischer Ort

Vom Baumkronenpfad blickt man in die Vergangenheit - Historie, Natur und Architektur scheinen in ein Gesamtkunstwerk zu verschmelzen. Die Natur ist der Baumeister geworden...

 

Kiefernwald auf dem Dach des Alpenhauses

Das Alpenhaus wurde 1907 für 273 Patientinnen erbaut

offene Liegehallen mit Blick in den Park

Chronik:

1880 - in Berlin bricht die Tuberkulose aus

1882 - Robert koch entdeckt das Tuberkulose-Bakterium

1890 - Tuberkulose wird zur verheerenden Volkskrankheit

1898-1902 1. Bauphase u. Eröffnung 4 Areale

1906-1908 2. Bauphase u. Eröffnung Alpenhaus

1926-1930 3. Bauphase u. Eröffnung Lungenchirurgie

 

immer noch stabile Stahlkonstruktion

 

der Rundgang endet hier

Chronik:

1942-1944 4. Bauphase

1939-1945 Lazarett für kriegesverwundete Soldaten

1945-1994 Zentrales Militärkrankenhaus der russischen Besatzungstruppen

1998 - Eröffnung der Neurologischen Rehabilitationsklinik

2015 - Eröffnung des Baumkronenpfades

 

 

Bauweise:

Die Gebäude wurden aus ästhetischen Gründen teilweise mit vorgesetzten Fachwerkfassaden versehen, die keine Funktion hatten. Sie gaben ihnen das Aussehen englischer Landhäuser.

Gestützt wurden die Gebäude durch die neuartige Stahl-Skelettbauweise mit hoher Tragfähigkeit. Viele Gebäude überstanden dadurch die Luftangriffe.


damals und heute

Frauenpavillon - Bettenhaus für lungenkranke Frauen

heute

 

Kochküche - hier wurde für 600 Patienten und 400 Angestellte gekocht. Interessant: Alle Ecken in der Küche waren rund gebaut, um Schmutzansammlungen zu verhindern bzw. leichter zu säubern

 

Bauzeit: 1899-1902

Kosten: 267.770 Reichsmark

heute

 

nachdenklich  - 

Männe  kannte das Objekt aus der Zeit kurz vor 1990 aufgrund beruflicher Aufgaben

(Informationen sind öffentlichen Texttafeln entnommen)

 

 

 

 

auf den folgenden Seiten entdecken wir das schöne Havelland