"in falkensee zuhause"

die Grüne Stadt in Wort und Bild       

Finkenkrug - 

                 der schönste Ortsteil von Falkensee

 

 

Grafik selbst erstellt

Der schönste Ortsteil von Falkensee wird sich durch umfangreiche Baumaßnahmen zum Leidwesen vieler Finkenkruger Bürger verändern. (Meine Grafik versinnbildlicht diese Aussage)


Mit meiner Dokumentation möchte nicht nur die Schönheiten des Ortsteils Finkenkrug und deren Umgebung zeigen, sondern auch mit kritischen Anmerkungen betonen, was uns, den Bürgern und Bürgerinnen nicht gefällt. 

Infolge des Ausbaus der Anliegerstraßen werden Bäume gefällt, die bei umsichtiger und schonender Bauweise erhalten werden können.  Bürger beschweren sich immer öfter bei der Baumschutzgruppe Finkenkrug und erbitten Unterstützung, wenn es um das Fällen  erhaltenswerter alter Bäume geht... Zwei große Bauvorhaben, am Bahnhof Finkenkrug und im Wachtelfeld, sorgen für Unmut, denn damit sind wieder umfangreiche Baumfällungen verbunden...

 

kleine Chronik zur Entstehung von

       Finkenkrug

  • vor Eröffnung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg 1846 war Finkenkrug eine erlenbuschreiche Bruchlandschaft, Viel Wald und Ackerland.  
  • die Felder gehörten dem Rittergut Seegefeld
  • Jägerhaus, Schäferei, umgeben von Feldern und einem kleinen Teich bildeten das idyllische Vorwerk Seegefeld
  •  Am Rande des Bredower Forstes existierte  die Siedlung "Alter Finkenkrug"
  • Theodor Fontane schrieb über den "Alten Finkenkrug"  und machte ihn somit zum Ausflugsort der Berliner
  • Nach 1890 gab es ein Bahnhofsrestaurant und etwas später ein Gartenrestaurant - dieses existiert nicht mehr 
     Der Gründer von Finkenkrug, Bernhard Ehlers (1848-1919) erwarb 1888 das Rittergut Seegefeld und begann mit dem Bau einer Kolonie von 30 Villen in der Nähe des Bahnhofs Finkenkrug.
  • man plante auch einen Friedhof, eine Schule, eine Kirche, sogar ein Rathaus, ein Gefängnis und ein Feuerwehrhaus.  
  • 1903 wurde ein Verein zur Förderung von Neufinkenkrug gegründet, eine Schule wurde gebaut und der Rohrbecker Weg gepflastert.
  • Schöne  Villen aus der Gründerzeit  kann man  in der Mainstraße bestaunen
  • für mich ist Finkenkrug der schönste Ortsteil von Falkensee 

Quelle zu obiger Chronik:   aus Erzählungen meiner Finkenkruger Freundin, die hier geboren wurde und auch ein Buch geschrieben hat, sowie aus Gesprächen mit Finkenkruger Bürgern. Durch die Computerkurse, die ich seit 2008 gebe, habe ich sehr viel über Falkensee und den Ortsteil Finkenkrug erfahren.

 (ich stehe mit dem Rücken zum Bahnhof) Rechts und links führen die beiden "Hauptstraßen" in den Ort... 

Bild darunter: Ich steht links an der Gaststätte "Steak House" mit Blick in Richtung Bahnhof Finkenkrug



Villen, die damals in Finkenkrug gebaut wurden, sind heute noch gut erhalten und bewohnt

Diese 4 Fotografien unter dem Begriff "Villen" unterliegen dem Copyright von Frau A.-K. W. Name und Anschrift sind mir bekannt. Wir hatten in 2012 gemeinsam mit dem Senioren-Computer-Club diese Bilder in unserem Film "Spaziergang durch Falkensee" verarbeitet. Ich darf die Bilder ausstellen.  

 





Blick in die Rudolf-Breitscheid-Straße, Mai 2019

Foto Mai 2019

"Haus Bellevue" in der Rudolf-Breitscheid-Straße

Foto Mai 2019

mit Blick auf den interessanten Turmbau

"Steak House" am Bahnhof Finkenkrug. (auch eine ehemalige Villa)

Foto Oktober 2019

Gaststätte "LA FINESTRA " im Restaurant Ehlers (ehemalige Bibliothek an der Karl-Marx-Str.) Nähe Bahnhof Finkenkrug

Villa in der Holbeinstraße

Foto Jan. 2020

Villa in der Bachstelzenstraße

 meine Bekannte wohnt in dieser ehemaligen Villa  

frei


Gedenktafel am Havelländer Weg kurz vor Einmündung in die Karl-Marx-Straße

   Texte aus  Prospekten u. Zusammenkünften mit   Bürgern  in Finkenkrug. Meine Bekannte, Fr. Paul, ist nicht nur eine große Baumschützerin - sie hat auch über das Landjugendheim geschrieben und ein Buch herausgegeben. Ich habe dadurch  viel über Finkenkrug und das Landjugendheim  erfahren.


  • 1921 gründeten Anna von Gierke und Martha Abicht das Landjugendheim Finkenkrug  am Havelländerweg (heute modernes Wohngebiet mit Arztpraxen)
  • Das Landjugendheim entwickelte sich zu einer sozialpädagogischen Einrichtung, die von Alice Bendix und später von Isa Gruner geleitet wurde.


ich wünsche dem Ortsteil Finkenkrug, dass sich künftige Bauvorhaben dem Siedlungscharakter der einstigen Kolonie Finkenkrug anpassen


Schauen wir uns den Ortsteil ein wenig näher an:

Blick von der Volksbank auf das ehemalige Capitol und das "Penny-Gebäude" - rechts Fahrradaufbewahrung vor dem ehemaligen Postamt. Im Hintergrund, vor der Baumreihe befindet sich der Bahnhof Finkenkrug


Tanzschule am Bahnhof

Zwischen den beiden "Motorrad-Läden" hat Sabrina Schuh in 2017 eine Tanzschule für Gesellschaftstanz eröffnet, mit einem umfangreichen Kursangebot und verschiedenen Events...


"Hochherrschaftliches" Hotel 

vom Havelländer Weg kommend gelangt man in die Karl-Marx-Straße. Zunächst führt die Straße durch ein Waldgebiet, vorbei am Hotel Kronprinz. Kurz vor der Unterführung zum Bahnhof Finkenkrug liegt linksseitig die Forstschule Finkenkrug.



Diese schöne Jugenstilvilla ließ König Friedrich Wilhelm II für seinen Sohn als Sommer-Residenz errichten.  Die Nähe zu Berlin und zu Wilhelmine Enke waren wohl mit Bedacht gewählt...

Später wurde die Residenz als Hotel genutzt und in zurückliegenden Jahren hat man die Villa liebevoll nach altem Vorbild restauriert.

 Der Kronprinz ist bekannt für Gemütlichkeit, Gastfreundlichkeit, schmackhafte Gerichte und bunte Veranstaltungen rund um das Jahr.

Wir kehren manchmal ein...

 

Forstschule



In der Forstschule bin ich gern zu Gast. Hier hat die Baumschutzgruppe in 2014 eine Akademie 

"Kinder werden Klimabotschafter" 

durchgeführt

mehr dazu unter

www.meine-baum-page.eu





Am Bahnhof Finkenkrug

 vom Bahnhof oder Tunnelunterquerung kommend, fällt dieses schöne Gebäude  sofort auf: In 1911 zog in das Verwaltungsgebäude das erste Finkenkruger Postamt ein. Wir kennen das Postamt noch aus DDR-Zeiten. Heute arbeitet hier der ASB-Jugendclub "Alte Post". Den Club habe ich auch einmal besucht.

Jugendclub "Alte Post"

Foto Mai 2019

rückwärtige Ansicht auf das Gebäude - vorn im Bild der Schlaggraben

Die kleine Eisbude verdeckte den Blick auf das Gebäude bis April 2019. Inzwischen ist es ein schöner kleiner Vorgarten geworden - die Eisbude ist verschwunden

Foto Mai 2019

Jugendclub "Alte Post", dahinter der Pennymarkt


 


 Links das Gebäude mit dem Pennymarkt und einem Blumenladen. Vom Bahnhof kommend, betritt man sozusagen Finkenkrug.  
Der Bahnhofsvorplatz macht keinen gepflegten Eindruck, überall wird rumgeschmiert...

 

 Blick in die nebelverhangene Karl-Marx-Straße vom Bahnhof aus gesehen

Blick vom Bahnsteig in die Karl-Marx-Straße mit dem jetzigen Penny-Markt (dieser befindet hinter dem Wohnhaus, rechts)



Unsere Bahnhöfe in Falkensee sind oben offen, was uns die Möglichkeit gibt, Himmelsschauspiele zu beobachten, oder die Sonne zu genießen. Nur bei Regen drängelt sich alles unter der einzigen kleinen "Wartebox"...

Diese Offenheit stört uns nicht, wichtig ist uns die pünktliche An- und Abfahrt des Regionalexpress

Viele Bürger pendeln täglich zur Arbeit nach Berlin, Potsdam, Nauen und anderen Orten - zur Berufszeit sind die Züge "rammelvoll" …

Wir bleiben auf der Karl-Marx-Straße, die uns direkt zur Mittelpunkt des Ortsteils führt, zum 


Pfarrer-Vogt-Platz mit der eindrucksvollen Kirche

Gotteshaus der Evangelischen Kirchengemeinde Neufinkenkrug (Frühjahr 2017)

Das Gotteshaus wurde nach Plänen des Architekten Robert Wilsdorf (Finkenkruger Bürger) gebaut.

Am 31. Oktober 1926 weihte der Generalsuperintendent Otto Dibelius das Gotteshaus ein   (Blick auf das Eingangsportal)

Altar mit wunderschönen Fensterbildern...

auf der Empore (links) finden auch Ausstellungen statt

Weihnachtsmarkt 2013 - Die Weihnachtsmärkte rund um die Finkenkruger Kirche sind die schönsten in Falkensee. Die Baumschutzgruppe beteiligt sich jährlich mit einem Stand, welchen ich auch oft betreut habe.

Trotz Schneetreiben kamen die Finkenkruger zu "Ihrem" Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt im Dezember 2014

damit es wärmt, wird Holz immer wieder nachgelegt

Weihnachtsmarkt Dezember 2016

Weihnachtsmarkt Dezember 2017 (ein eiskalter Sonnentag, gegen 16 Uhr war ich ein "Eisklotz" und musste den Stand verlassen)

Der Platz um die Kirche wird gepflastert - einige Bäume mussten weichen - der Platz sieht schöner aus und hat auch an Aufenthaltsqualität gewonnen. Diese Meinung teilen nicht alle Finkenkruger Bürger.

Ein aufmerksamer Naturliebhaber aus Finkenkrug hat die Bauarbeiten am Platz kritisiert, weil keine wurzelschonende Handgrabungen im Bereich der Buche vorgenommen und der schöne alte Baum infolge maschineller Bodenbearbeitung möglicherweise im Wurzelbereich beschädigt wurde. 

Der Kirchplatz nach der Fertigstellung - mit Sitzbänken unter der schönen alten Buche...

Neubau gegenüber der Kirche

ländliche Idylle in Neu Finkenkrug


 weiter führt unser Weg  über die Böcklinstraße zum Lindenweiher

 Der Lindenweiher, einst Badestelle der Finkenkruger Bewohner, wurde im Frühjahr 2018 vom Verein "Lindenweiher Finkenkrug e.V." von Unrat und Wurzelwerk befreit. Spaziergänger entsorgen immer wieder ihren Mist in Büsche und Uferzone. Es ärgert auch, wenn Bürger die Enten füttern. Das Brot bleibt entweder am Ufer liegen oder es vergammelt im Wasser...

Der Verein will auch die Brücke neu streichen... 

Blick auf die Häuser in der Rembrandstraße

 https://www.meine-baum-page.eu/Lindenweiher/  

von der Rembrandstraße über die Zeppelinstraße zur Moosbruchheide, weiter zum Dyrotzer Luch und dem angrenzenden Bredower Forst

  Sonnenuntergang in der Moosbruchheide

 mehr unter:  https://www.meine-baum-page.eu/Moosbruchheide/ (zurück mit dem Browserpfeil)

Eisvogel - Wahrzeichen des gesetzlich geschützten Biotops

 auch hier sollen Villen gebaut werden... 

 Die Schafe von Herrn Kolecki "mähen" die Moosbruchheide...

 

von der Zeppelinstraße zurück zum Dyrotzer Weg  - Eutinerstraße - Lübecker Straße gelangt man in das Luch und in den Bredower Forst.  Mit dem Fahrrad lässt sich das Gebiet wunderbar erkunden - Kraftfahrzeuge sind in den Straßen vor dem Luch zu parken.

 Wanderung durch den  Bredower Forst mit Förster Herrn Kademann (diese Wanderungen habe ich für wanderfreudige Falkenseer organisiert)

 Wanderung durch den Bredower Forst mit Herrn Bitterhoff - links der Schlaggraben, der Falkensee durchzieht                                        (mehr unter: www.meine-baum-page.eu


Bauernhof im Luch

Pferde auf den Luchwiesen

im Luch

hier treffen Russengraben und Königsgraben aufeinander

 

Bäume in Finkenkrug

 die Eiche (li. am Zaun) stand unter Naturschutz - die "Eule" ist nicht mehr zu sehen...


Eichen am Elsterplatz in Finkenkrug (li. und oben)

Buche im Biotop hinter der Volksbank

Brücke über den Schlaggraben in der Bachstelzenstraße

Weidengruppe am Ende der Bachstelzenstraße - diese Baumgruppe wurde entfernt (ich war erstaunt, als ich am 19.01.2020 vorbeifuhr)

neben dem gelben Haus steht eine wunderschöne alte Buche


 <---  alte Eiche im Hof des Gemeindehauses in der Waldstraße

 

 

Baumgruppen ( u.a. Rotbuche und Kastanie) am Bahnhof Finkenkrug                                   --->

Die Baumgruppe ist gefährdet, weil an dieser Stelle ein Penny-Markt gebaut werden  soll

 

 

  Bild unten: Die Bachstelzenstraße wurde ausgebaut - mit einem rechtsseitigen Gehweg. Um einige schöne alte Bäume zu erhalten, wurde die Straße an einigen Stellen verschwenkt. Im Zuge des Ausbaus hat die Straße beidseitig 80 Bäume erhalten. Dem Pflanzwall nach zu urteilen, erfolgten die Pflanzungen im Herbst 2019 - Wer die Kosten zu schultern hatte, muss wohl nicht erwähnt werden...Unsere Bürger werden mit 90% am Straßenausbau beteiligt!

Foto Jan 2020 ich habe die Bäume in der Straße zwei mal gezählt


Zwei neue Bauprojekte bewegen die Finkenkruger Bürger, denn Eingriffe in den Baumbestand sind geplant - Bäume müssen weichen, weil die Discounter "Penny" und "EDEKA" expandieren wollen...

Penny-Projekt

die Volksbank wird abgerissen - auf dem Gelände um die Volksbank herum, wird der "Supermarkt Penny" mit  1000 m² Verkaufsfläche und 50 Parkplätzen entstehen.

 In meinem Sammelsurium über Falkensee fand ich einen Artikel über die "Penny-Pläne", abgedruckt in der BRAWO vom 02. April 2017. Darin ist zu lesen, dass die Verlagerung des Penny-Marktes schon seit 2011/2012 im Gespräch sei. Penny habe daher "...schon frühzeitig das neue Grundstück von der Stadt und der VR-Bank erworben." 

Wieviel Grün wird dem Bauprojekt weichen müssen? 

Linde im Sommer 2013 unten und oben März 2018

Linde am Bahnhof Finkenkrug

    Über ein  entsprechende  Verkehrslösung hat man bisher wenig gehört... die Straße führt in den Tunnel.          Auffahrt und Verlassen des Parkplatzes sind jetzt schon ein Problem...

 die schöne Kastanie,  an der ich mich seit Jahren erfreue, muss höchstwahrscheinlich gefällt werden - gibt es keinen anderen Ausweg? Auch die Baumgruppe (Bilder weiter oben) ist durch die Schaffung von Parkplätzen gefährdet!! 

 

 

Die "Dreckecke" am Parkplatz scheint niemanden zu stören, im Sommer ist die Ecke gut belaubt und der Mist wird unsichtbar!!!

  Hinter dem Parkplatz führt ein schmaler Weg in das Überschwemmungsgebiet des Schlaggrabens (Foto März 2018) 

 

...entsprechend der Begründung zum Bebauungsplan "F71 Zentrum Finkenkrug" soll das Überschwemmungsgebiet erhalten bleiben. 

Die beiden Kleingewässer unterliegen dem Biotopschutz, weil Frösche, Blindschleichen, Ringelnatter, Zauneidechse, Erdkröte hier vorkommen 

 

Buchen im Biotop

(Foto April 2018)

Am 17. Juni 2018 bin ich wieder  mit dem Rad durch den Biotop gefahren - man fühlt sich wie in einem verwunschenen Märchenwald...

 Am Schlaggraben mit Blick in Richtung Karl-Marx-Straße/ Bahnhof Finkenkrug. (Mai 2019)

 Überschwemmungsgebiet hinter der Volksbank - der Schlaggraben wird vom Schilf verdeckt - ein wunderschönes Natur- und Erholungsgebiet

 Am Schlaggraben im Überflutungsgebiet

 

Am Horizont sind Häuser in der Finkenkruger Straße erkennbar.

Bild unten:

Blick zurück auf den Grünzug hinter der Volksbank

 

 noch einmal ein Blick auf den Grünzug 

 (die Unterlagen zum Vorhaben F71 können im Internet auf dem Stadtporttal nachgelesen werden) 

 EDEKA-Projekt im Wachtelfeld











 Auch der EDEKA-Markt, der in den 90er Jahren gebaut wurde, ist zu klein, so die Bauherren. Das volle Sortiment (einschließlich Unterwäsche) könne auf der vorhandenen Verkaufsfläche nicht angeboten werden. Im Oktober 2018 fand eine Bürgersprechstunde mit dem EDEKA-Immobilien-Chef statt. Besorgte Bürger kritisierten die Größe  und die Gestaltung des Marktes, Fragen zur Warenanlieferung kamen auf, ebenso zum Baumbestand - die Finkenkruger wollen sich weiter in die Gestaltung des Marktes einbringen... klick auch hier (hinterlegter Zeitungsartikel zum Bürgergespräch)

Parkplatz vor der Grünfläche...

… die als Müllhalde benutzt wird 

haben die Bürger kein Gewissen, wenn sie ihren Dreck in der Grünfläche entsorgen?

Die Grünfläche zwischen Wachtelfeld und Meisenstraße -soll im Zuge der Baumaßnahmen abgeholzt werden - für Parkplätze                                              ->

der langgestreckte Bau ist das jetzige EDEKA-Gebäude

 Blick von der Meisenstraße auf den EDEKA-Markt (Bild oben und unten)


 Ob sich die Finkenkruger Bürger und die Bauherren hinsichtlich der Gestaltung des Marktes annähern werden, bleibt abzuwarten - die Macher denken profitorientiert und missachten häufig die Wünsche der Menschen, die in dieser Stadt leben...

 Blick vom EDEKA-Gelände in die Meisenstraße - diese Grünfläche wird wohl auch dem Projekt geopfert werden...

Die folgenden Straßen beweisen mit ihren Namen, dass hier die Fauna ein zu Hause hat - hoffentlich noch recht lange -  Rotkehlchen Straße, Graureiherweg, Trappenweg, Schwalbenweg sind weitere begrünte Straße in Finkenkrug am Rande des Dyrotzer Luch. Graureiher halten sich auch am Lindenweiher auf - Trappen werden wohl die belebten Straßen meiden... (alle Bilder vom 21.10.2018)

Meisenstraße (kurz hinter EDEKA)

Blick in die Spechtstraße

Drossel-/Amselstraße

Drosselstraße

Das sonnige  Herbstwetter inspirierte mich am 12.10.19 zu einer Radtour durch Finkenkrug: Poetenweg - Wilhelm-Busch-Straße - Drosselstraße - Specht Straße - Storchenstraße/Hexenhaus - Zaunkönigstraße - Bachstelzenstraße - Finkenkruger Straße - Triftstraße - Rohrbecker Damm. Meine Fotoausbeute war gering, ich habe mich mehr auf die schönen, naturnah gestalteten Gärten in Finkenkrug konzentriert. 

In der Nähe zu Berlin/Spandau werden weiß/grau besteinte Kleingärten mit einem Blumentopf vorm Haus bevorzugt... in Finkenkrug hat die Natur noch eine Chance...

Schaltstelle für Erdgas von EMB in Rohrbeck

künstlerisch gestaltete Schaltstelle 

 Blick auf Neu Rohrbeck (Standort Rohrbecker Damm)

Am Rand von Falkensee - Rohrbeck - am Königsgraben mit Blick auf den Eisbruch

Umspannwerk am Rohrbecker Damm


Ein Hexenhaus in Falkensee - ungewöhnlich? Keineswegs!

Das Hexenhaus am Poetenweg




Etwas abseits vom Zentrum Finkenkrug treffen wir am Poetenweg 88 auf das Hexenhaus.





Eingang zur Gaststube

Das um 1904 erbaute sogenannte Eichenhaus (auch als Landhaus Waldtraut bekannt) drohte zu verfallen - es war ein trauriger Anblick.  Aber wir Falkenseer haben die Hoffnung auf Rettung nicht aufgegeben... Die denkmalgerechte Wiederherstellung erfolgt 2006/2007


Mit sprichwörtlicher Zauberkunst wurde das über die Stadtgrenze hinaus als Hexenhaus bekannte Gebäude liebevoll restauriert.

Beim Anblick des Häuschens mit seinen kleinen Türmchen, Spitzdach, Außenwände mit halben Eichenstämmen und vielen schönen Details verziert, fühlt man sich in eine Märchenwelt versetzt...

  

ein Haus auf dem Haus...  

 dicke Eichenstämme verzieren das Haus



Eingang zur Gaststube - wunderschöne schmiedeeiserne Verzierungen auf der Tür: Hirschkäfer und Eichhörnchen

 

Die Gastronomie im Hexenhaus war vorzüglich - die Preise moderat.
An lauen Sommerabenden finden Buchlesungen im "wild-romantischen" Garten statt - diese Abende werden gern von den Falkenseern angenommen und sind ziemlich schnell ausgebucht.

Anfang des Jahres 2019 verkündet die regionale Presse, dass der Eigentümer bzw. Nutzer des Hexenhauses die Gastronomie nach Außerhalb von Falkensee  verlege. Das heisst, dass das Hexenhaus geschlossen wird... sehr schade um dieses einzigartige Kleinod in Falkensee. Aber: noch ist es nicht soweit, Gastronomie wird nach wie vor angeboten, aber in anderer Form...

Oktober 2019:  das legendäre Falkenseer Hexenhaus scheint dem Verfall preisgegeben - die mit           Eichenstämmen verkleidete Fassade ist von einer schwarzen Patina überzogen... Die Besitzer besitzen es zwar noch, aber betreiben es nicht mehr... Am Zaun ein Schild:  "Videoüberwachung"

Die lokale Presse meldete Anfang Februar 2020 einen Einbruch in das Gebäude - Diebe und Vandalen schrecken vor NICHTS mehr zurück...  

Nach neuesten Informationen in der Lokalen Presse soll das Grundstück mit Ein- und Mehrfamilienhäusern bebaut werden. Vorstellungen wurden bereits diskutiert: Die Häuser sollen zwischen den Bäumen errichtet werden, um den Charakter des parkähnlichen Grundstücks zu erhalten und so gut wie keine Bäume zu fällen... das ist aus meiner Sicht sehr lobenswert, fragt sich nur, wer sich wie an der Finanzierung beteiligt...

 

 

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