in Falkensee zuhause

Falkensee und das Havelland in Wort und Bild

Klöster in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

Dom und Altstadt Brandenburg an der Havel

 

Der Dom "St. Peter und Paul zu Brandenburg wird als Wiege der Mark Brandenburg bezeichnet.
Als Mutter aller märkischen Kirchen hat der Dom eine überregionale kulturhistorische Bedeutung..."

Grundsteinlegung 1165 auf der höchstgelegenen Stelle der Dominsel, umspült von der Havel
Im 19. Jh. nahm der preußische Baumeister Schinkel entscheidende Umbaumaßnahmen vor.

 

Dom zu Brandenburg

Dom "St. Peter und Paul zu Brandenburg"

Dominsel mit sanierten Altbauten

Der Dom von Westen her. Links daneben die "Aula der Ritterakademie"- heute Evangelisches Domgymnasium

Innenhof mit Friedgarten



"Die Germanen verwendeten das Swastika als Symbol für >Thors Hammer< oder das Runen-Zeichen >Wolfsnagel<.

In der Romantik wurde es wiederentdeckt. Zur zwanzigsten Jahrhundertwende wurde das Swastika vor allem im esoterischen und nationalistischen Schrifttum weit verbreitet."  (habe ich gelesen)

"Swastika" oder Runenzeichen "Wolfsnagel" am Mauerwerk (siehe auch Bild oben)

Klosteranlage beherbergt das Dommuseum und die Stiftungsurkunde

Sanierung am Dom

Klosteranlage, die in nördlicher Richtung  am Dom anschließt

 begehbarer Schrein zur Kleideraufbewahrung

Seitengang

Blick in  den Chor vom Eingang aus gesehen

Kanzel

Wagner-Orgel über dem Eingang

Blick auf den Altar

Altar, links der begehbare Schrein

wo immer die Möglichkeit besteht, zünde ich Kerzen an und spende für die Kollekte

der Dom - ein monumentales Bauwerk

 

In der Altstadt

Brandenburg, eine kreisfreie Stadt, ist die drittgrößte  im Land Brandenburg mit rd. 71 T Einwohner. Um 928 wurde Brandenburg erstmals erwähnt, 1170 erstmals als Stadt urkundlich bescheinigt.

Die Stadt unterteilt sich in 50 Stadt- und Ortsteilen, Ortslagen und Wohnplätzen, z.B. Bohnenland, Butterlake...

Die Stadt mit wald- und wasserreicher Umgebung ist eine Anziehungspunkt für Touristen - wir waren mehrmals in Brandenburg und haben noch nicht alles gesehen...

 

sanierte Altbauten am Domplatz...

 am Domplatz

blaues Haus in der Nordstadt

 frisch gestrichen...

 Industriebauten werden zu Wohnungen umfunktioniert

exklusive Wohnanlage am Hafen

Ausflugsdampfer durchquert Brandenburg

Wohnanlage mit eigenem Boots-Hafen

Campus der Fachhochschule Brandenburg...

... in der ehemaligen Kürassier-Kaserne der Preußischen Garnison (Brandenburg Nordstadt)

Preußische Adelsfamilien schickten ihre Söhne auf die 1705 gegründete Ritterakademie... dem heutigen Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum

eine hässliche Plastik vor den historischen Gebäuden

 

Kloster Lehnin

Die Gemeinde Lehnin (mit 14 Ortsteilen) liegt südwestlich von Potsdam im Landkreis Potsdam-Mittelmark, im Gebiet der Zauche/Havelniederung, 60 km von Berlin entfernt.

Das Kloster Lehnin liegt in einer waldreichen Umgebung unweit des Klostersees. Der Markgraf Otto I. gründete das Kloster 1180 aus politischen, wirtschaftlichen u. religiösen Interessen.  Die Klosterkirche zählt zu den wichtigsten romanisch-gotischen Backsteinbauen im Land Brandenburg. Rekonstruktion zwischen 1871 und 1877.  

Das gesamte Areal gehört heute der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg mit gemeinnütziger Tätigkeit des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin.

Das Kloster Lehnin ist ein Ort der Erholung und Entspannung, der Besinnung, der Freude... 

 

Klosterkirche St. Marien als Zisterzienserabteil 1180 gegründet

Klostergebäude mit weiträumigen Parkanlagen
 

Torkapelle

Kornhaus

Elisabethhaus. Vor dem Elisabethhaus steht das Museum, welches auch ein kleines Sommercafé betreibt. 

Cecilienhaus

Langhaus

Deckengewölbe

Kreuzgang Cecilienhaus

Seitengang in der Kirche

 Willibald Alexis beschreibt in seinem Roman
"Die Hosen des Herrn von Bredow" die Geschichte der Klostergründung.
Auch Theodor Fontane hat in seinem Roman
"Vor dem Sturm"
über die Entstehung des Klosters berichtet. 

In der Klosterkirche finden jährlich die "Lehniner Sommermusiken" statt.

Als wir das Kloster besuchten, konnten wir ungeahnt einem Chorgesang beiwohnen. Noch nie wurde mein Herz so tief berührt...

Klostergarten  mit Mauer

 

Kloster Dobbertin

Dobbertin (erwähnt 1335/1337) ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern), liegt am Rande des Naturparks Nossentiner Heide. Ca. 1000 Einwohner.

Das denkmalgeschützte
Dobbertiner Kloster liegt am
Dobbertiner See. Gegründet um 1220, als Benediktinerkloster geweiht.
Einschiffiger Backsteinbau.
Heute: Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH (Lebenshilfe)

Kirchturm mit goldenen Kreuzen auf den Spitzen

Klostergelände mit weiträumigen Parkanlagen

 

Kloster Neuzelle und das Schlaubetal

Neuzelle liegt nur wenige Kilometer südlich von Frankfurt/Oder. Der Markgraf von Meißen stiftete  vor ca. 700 Jahren zum Gedenken an seine verstorbene Gemahling Agnes dieses Zisterzienserkoster "Nova Cella" - Neuzelle.

 Im 18. Jh. erfolgte ein Umbau zur Kreuzkuppelkirche nach dem Vorbild  der römischen Kirche Il Gesù. Zur Zeit finden umfangreiche Restaurierungsarbeiten an der Klosteranlage statt. 

Die Klosterkirche St. Marien - ein überwältigender Barockbau

 

Klosterkirche St. Marien - im 18. Jh. barock überformt- bildet den zentralen Mittelpunkt der vollständig erhaltenen Klosteranlage. Der Glockenturm ist 75 m hoch.

Im Inneren der Kirche haben italienische und böhmische Künstler ihre Handschrift hinterlassen
 

Prunkvolle Innenausstattung - Blick auf den Altar

125 qm großes Kuppelfresko
 

Orgel mit wunderschönen Holzschnitzarbeiten

                                    

                              

 männliche Figuren

Altardetail

Detail einer Kanzel

Engel oder "Heilige" ?

"Engel-Akt"

Beichtstuhl - ziemlich verstaubt

Seitenfreske

Klosterkirche mit Klostergarten

 

Der Klostergarten gilt als einzige Barocke Parkanlage in Brandenburg, deren Grundstruktur nicht verändert wurde
 


Klostersee mit Blick in den Ort Neuzelle und der Klosterbrennerei

Letzte produzierende Klosterbrauerei im Land Brandenburg

 

 Schlaubetal

 Vor rund 90.000 Jahren entstand die Landschaft des Naturparks "Schlaubetal" im östlichen Land Brandenburg. Müllrose im Landkreis Oder-Spree ist das "Eingangstor" zum Landschaftspark. 

Der Naturpark erstreckt sich auf einer Fläche von 227 km². Zwei Drittel es Naturparks sind mit Wald bedeckt. Man hat über 1000 Pflanzenarten (13 Orchideenarten sowie Rippen- und Königsfarn) nachgewiesen. Viele Vogelarten leben im Naturpark (See- und Fischadler, Eisvogel, Schwarzstorch u.v.a). Die Schlaube schlängelt sich auf ihrem 20 km langen Lauf durch verträumte Täler, sumpfiege Wiesen, Gebüsch und weite Wälder. Das Schlaubetal ist Paradies für Naturliebhaber und das schönste Bachtal des Landes Brandenburg...


 von Groß Lindow, einer Gemeinde, erstmals 1354 urkundlich, schippern wir mit dem Kahn...

...auf dem "Friedrich-Wilhelm-Kanal", vorbei an romantischen Gehöften

...entlang kleiner Ansiedlungen...

...und zurück durch die stille Natur (hinter den Bäumen führt ein Rad- und Wanderweg)

Als Kaiser Karl IV. die Herrschaft über Brandenburg hatte, strebte er 1373 eine schiffbare Verbindung von Berlin nach Schlesien an. Erst der  Große Kurfürst von Brandenburg, Friedrich Wilhelm I., realisierte den Bau des Kanals zwischen 1662 und 1668. 

15 Schleusen wurden damals eingebaut.   "Brieskower-Kanal" oder "Friedrich-Wilhelm-Kanal" - beide Namen werden in der Geschichte erwähnt.


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