in Falkensee zuhause

Falkensee und das Havelland in Wort und Bild

Gartenvögel

 Unser Grundstück liegt am Stadtrand von Falkensee und grenzt an einen breiten Waldstreifen, überwiegend bewachsen mit Buchen, Eichen und Kiefern. Einige Holunderbüsche  und niedrige Hecken drängen sich dazwischen. Im Anschluss an das Waldstück dehnen sich Felder und Wiesen  bis hin zum Nieder-Neuendorfer Kanal aus.  Durch diese glückliche Lage und dem guten Futterangebot in unserem Garten besuchen uns viele Vogelarten im Sommer wie im Winter.

Unser natürliches Futterangebot wie Haselnüsse, Aroniabeeren, Fichtensamen, Rotdorn, jede Menge Insekten und Würmer schätzen unsere gefiederten Freunde. Von Oktober bis April wird an drei Stellen im Garten zugefüttert. Das Angebot ist reichlich, dennoch gibt es an der Futterkugel manchmal kleine Rivalenkämpfe.  Der alte Apfelbaum im Garten ist der beliebteste Aufenthalts- und Fressplatz. Meisen und Spechte suchen die Rinde nach Insekten ab - im Herbst werden auch die Äpfel angepickt...

Wir sind glücklich, dass wir täglich ein Naturschauspiel erleben können...

 

Star

Star im Apfelbaum - Siegerfoto im örtlichen Wettbewerb

 



kurzer Steckbrief:

Gewicht: 81 Gramm, Körperlänge 19-21 cm. In Einzelfällen erreichen Stare ein Alter von 20 Jahren. Der Star ist ein Allesfresser: Regenwürmer, Schnecken, Obst und Beeren. Unsere Aroniabeeren plündert er im Morgengrauen...

Der Star macht nicht nur mit seinem Gesang, sondern auch mit seinem prächtigen Gefieder dem Namen alle Ehre. Er besitzt die Fähigkeit andere Tierstimmen (Wachtel Kiebitz) und auch Geräusche technischer Geräte (Rasenmäher, Handy-Klingeltöne) nachzuahmen.

 

 

Am Ostersonntag kam ein Star-Pärchen zum Festschmaus in den alten Apfelbaum

Ostern 2016

 

 





auf der Futterkugel sitzt das Weibchen

das Gefieder des Männchens glitzert in metallischen Farben

 

Kleiber

Kleiber auf dem alten Apfelbaum

 






mit versteckter Kamera habe ich den Kleiber an der alten Buche hinter unserem Grundstück fotografiert...Das Nistloch hatte ein Jahr vorher der Specht geschlagen

kurzer Steckbrief

Lebensraum: Misch und Laubwälder, ernährt sich von Insekten, Larven und nimmt im Winter gern Sonnenblumenkerne auf. Das Vögelchen wiegt ca. 23 Gramm und hat eine Flügelspannweite von 18 cm. 

Sein spitzer Schnabel erinnert an den Specht und seine Verhaltensweisen an eine Meise. Sein Gefieder schimmert grau/bis stahlblau.

 

Spechte

 

Video - klick auf das Dreieck

 Täglich kommt zu  uns ein Specht-Pärchen und frisst sich durch... hängt das Futter mal nicht am Baum, weil der Eichelhäher alles abgerissen hat, geht der Buntsprecht mit seiner Frau auf "Betteltour" in die Zweige des Perückenstrauches... das habe ich mal im Bild festgehalten... Hier ist das Weibchen zu sehen. Das Männchen mit dem roten Nackenfleck kam später...

 Kurzer Steckbrief: Er besiedelt  große Teile Europas, Asien, Nordafrika. Bevorzugt hält er sich in Mischwäldern, Parks und baumreichen Gärten auf. Er frisst Vogeleier, Beeren, Samen, wirbellose Tiere - im Winter hängt er sich an die Futterkugeln oder sitzt im Apfelbaum und pickt die Sonnenblumenkerne auf. Der Specht ist 23 cm groß mit einer Flügelspannweite von ca. 40 cm. Gewicht ca. 90 Gramm. Das Männchen hat einen roten Genickfleck. Hauptsächlich ernährt er sich von Insekten und klopft dazu alte morsche Bäume ab. Eine gelenkartige Verbindung zwischen dem Schnabel und dem Schädel federt die Erschütterung beim Klopfen ab.

Der Mittelspecht ist etwas kleiner als der Buntspecht. Er frisst nicht gerne in Gesellschaft anderer Vögel und vertreibt sie. Eichhörnchen kann er nicht leiden...

 





Am Kanal beobachtet


 


Mittelspecht

Mittelspecht mit dem roten Häubchen fliegt nur selten die Futterstellen an.

 

Zaunkönig

dieses Foto wurde in einen Naturkalender übernommen (BISF Falkensee 2016)

 

 





Lange Zeit haben wir den kleinen Sänger nur gehört, bis er sich eines Tages in dieser Position zeigte und seine Melodien sang.

Das war im Juni 2015. Ich glaube er nahm Abschied, wir haben ihn danach nicht mehr gesehen.

Er baute sich ein Nest in einem Wacholderstrauch an der Terrasse - es war nicht zu sehen. Als wir im Spätherbst den Wacholder beseitigten, sahen wir das Nest...

Das obige Bild ist im Kalender der BISF Falkensee 2016 abgebildet - darüber habe ich mich sehr gefreut


kurzer Steckbrief:

Es ist der kleinste unserer einheimischen Vögel, er wiegt gerade mal 10 Gramm.  Er hält sich am liebsten an feuchten und schattigen Stellen auf.

Der schmetternde Gesang des Männchen erreicht eine Lautstärke von 90 Dezibel.

 Sein kugeliges Nest baut er in Nischen jeder Art. Mit hochgestelltem Stummelschwänzchen huscht er über den Boden und sucht Insekten, Spinnen, Kerbtiere, Beeren

 

Kernbeißer

 

 

kurze Schwanz mit weißen Spitzen


Diese Bilder habe ich einem besonderen Umstand zu verdanken: Der Kernbeißer saß im Gras und bewegte sich kaum, nach ca. 20 Minuten schien er sich erholt zu haben und davon... 


im Apfelbaum


 Kernbeißer im Garten (März 2016)

kurzer Steckbrief: Der Kernbeißer wirkt sehr kräftig und gedrungen. Sein mächtiger Schnabel, der kurze Schwanz mit den weißen Spitzen und die blauschwarzen Flügel kennzeichnen ihn eindeutig. Er wiegt ca. 48-62 Gramm. Flügelspannweite: bis 33 cm.

Sein Lebensraum sind hohe Bäume in alten Laubwäldern, Parks und alten Gärten. Der Kernbeißer ist die größte heimische Art der Finken in Europa.

Mit dem kräftigen Schnabel knackt er Kirsch- und Pflaumenkerne - im Winter frisst er gern Haselnüsse

 

Eichelhäher 

 

 

kurzer Steckbrief:In Mitteleuropa bevorzugt der Vogel Laub- und Mischwälder. Mit seiner Körpergröße von 35 cm u. einem Gewicht von 170 Gramm zählt er zu den mittelgroßen Rabenvögeln. Flügelspannweite: 53 cm. Die Kopffedern kann er zur Haube aufstellen. In seinem Kehlsack kann er bis 10 Eicheln gleichzeitig transportieren. Im Winter frisst er Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Haselnüsse. Auch Vogeleier und Jungvögel stehen auf seinem Speiseplan. Vermutlich hat er vor wenigen Tagen ein Amselnest geplündert...

 

 

 

 

 









Sitzt der Eichelhäher im Futterhäuschen, fliegen alle anderen Piepmätze weg

 

Graureiher

Foto Herbst 2015 mit Tele 400

Der Graureiher wird sich wohl nicht mehr sehen lassen, denn der Fischteich unseres Nachbar ist seit März 2016 eingeebnet...

Der Reiher saß auf einem Ast im Wald und hielt Ausschau nach dem Fischteich. Durch die nahen Gewässer (Kanäle und Seen) sieht man öfters Graureiher in Falkensee  

Ausschnitt/Vergrößerung - keine Pixelbearbeitung


 

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auf der nächsten Seite fliegen die Meisen (Schwanz- und Tannenmeise, Blau- und Kohlmeise und viele andere)